Maga. Beate Handler    Genusstherapie   |   Psychotherapie

Genussregeln

Erlauben Sie sich Genusspausen in Ihrem Alltag. In diesen zelebrieren Sie die Langsamkeit, hin bis zur Zeitlupe. Genuss braucht Zeit, Verweilen, Verharren, Beschaulichkeit, Achtsamkeit. Wobei es nicht die Zeitdauer ist, denn auch fünf Minuten können Ihnen völligen Genuss und Wohlbefinden bringen. Auch ein paar Sekunden können ein intensives Genusserlebnis bescheren – aber ich muss diese Sekunden im Hier und Jetzt des Erlebens sein und nicht mit meinen Gedanken schon in der Zukunft.

  • Genuss braucht Zeit
  • Genuss muss erlaubt sein
  • Genuss geht nicht nebenbei
  • Wissen, was einem gut tut - Jedem das Seine
  • Weniger ist mehr
  • Ohne Erfahrung was einem gut tut, kein Genuss
  • Genuss ist alltäglich
  • Askese (Enthaltsamkeit) kann den Genuss erhöhen


Genussrätsel
in dem sich auch die Genussregeln widerspiegeln:

Sie hatte ein Ritual entwickelt, um den Genuss möglichst lange auszudehnen. Zuerst entfernte und faltete sie die Plastikfolie, die das duftige Etwas in Form hielt. Dann hob sie behutsam den Blätterteigdeckel mit der Zuckerglasur, behielt ihn in der Hand und knabberte von Zeit zu Zeit daran, während sie Flöckchen des Cremegebildes in den Mund schob. Zwischendurch leckte sie sich genießerisch die Lippen. Zuletzt knabberte sie den Blätterteigboden, bevor sie die letzten Teigkrümel mit dem Zeigefinger auftupfte und genüsslich ableckte.

Dann nahm sie ihre Kaffeetasse in beide Hände, sah wieder auf den Stephansplatz und genoss Duft und Wärme des Kaffees...    
Welche Mehlspeise genießt diese Frau?